Das Programm „Klimafreundlich Wohnen“ im Detail
Das kommunale Förderprogramm der Stadt Freiburg richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Bestandsgebäuden im Stadtgebiet (Wohnanteil mindestens 50 %). Der Kerngedanke: Es werden gezielt Anlagen unterstützt, die größer ausfallen als der gesetzliche Mindestanspruch nach der baden-württembergischen Photovoltaik-Pflicht (0,06 kWp je Quadratmeter überbauter Grundstücksfläche).
Für diese „Dachvollbelegung“ erhalten Sie 150 € pro zusätzlich installiertem kWp, maximal 1.500 € und mindestens 200 €. Einen zusätzlichen Innovationsbonus in gleicher Höhe (150 €/kWp, max. 1.500 €) gibt es für besonders anspruchsvolle Lösungen wie Gründach-Solaranlagen, Fassaden-PV, PVT-Kollektoren oder denkmalgeschützte Anlagen. Wer Mieterinnen und Mietern Solarstrom direkt zur Verfügung stellt, kann über den Mieterstrom-Bonus zusätzlich 15 € pro kWp und teilnehmender Wohneinheit erhalten (max. 3.000 €). Auch Mieterinnen und Mieter selbst profitieren: Bei Balkonmodulen können bis zu 75 % der Wechselrichter-Kosten übernommen werden.
Der Zuschuss für Batteriespeicher wurde zum 1. Juni 2025 gestrichen und ist im laufenden Jahr nicht mehr Teil des kommunalen Programms. Ein Speicher kann sich dennoch lohnen – allein über den höheren Eigenverbrauch. Da Förderprogramme aus dem Haushalt der Stadt finanziert werden, lohnt sich ein frühzeitiger Antrag, solange Mittel verfügbar sind.