Solarenergie in Koblenz auf einen Blick

  • Mit rund 1690 Sonnenstunden im Jahr bietet die Stadt ideale Voraussetzungen für Solarstrom.
  • Eine PV-Anlage amortisiert sich hier durchschnittlich nach sieben bis zwölf Jahren.
  • Kosten von 10.000 bis 25.000 Euro decken das Komplettpaket inklusive Montage ab.
  • hallo.solar liefert fertige Photovoltaikanlagen in acht Wochen – ohne Anzahlung.

Lohnt sich eine Solaranlage in Koblenz?

Kurz: Ja. Denn die Sonneneinstrahlung am Mittelrhein reicht locker aus, um ganzjährig lukrativ Strom vom eigenen Dach zu ernten. Und das lässt sich sogar vor dem ersten Gespräch mit einem Solarteur überprüfen.

Koblenz betreibt nämlich ein eigenes Solarkataster unter solardach-koblenz.de. Dort gibst du einfach deine Adresse ein – und erfährst in wenigen Klicks, wie viel Energie dein Dach produzieren kann. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner bezieht auf Wunsch sogar Speicher, Wärmepumpe und Wallbox in die Kalkulation ein. Ergänzend pflegt die Stadt eine Solardachbörse, über die Eigentümer ihr Dach zur Pacht anbieten können – einzigartig in der Region.

Das Solardachkataster der Stadt Koblenz zeigt auf einer Karte das Solarpotenzial jeder Dachfläche farblich markiert.
Prüfe in wenigen Minuten, ob sich dein Dach für Photovoltaik eignet – inklusive Wirtschaftlichkeitsrechner.

Mit durchschnittlich rund 1690 Sonnenstunden pro Jahr liegt Koblenz über dem deutschen Mittelwert. Im Sommer produziert deine Anlage auf Hochtouren. Aber auch an trüben Tagen oder im Winter verwerten moderne PV-Module die Reststrahlung effizient. Kombiniert mit einem Batteriespeicher deckst du so bis zu 80 Prozent deines Strombedarfs selbst.

Wie sich das in Euro anfühlt? Ein Rechenbeispiel: Eine vierköpfige Familie verbraucht rund 4200 kWh im Jahr. Im Tarif NormalStrom der evm (Energieversorgung Mittelrhein) zahlt sie bei einem Arbeitspreis von 37,90 Cent pro kWh etwa 1590 Euro jährlich allein für den Verbrauch. Ersetzt die eigene Anlage 80 Prozent davon, ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 1270 Euro. So rechnet sich die Investition schon nach sieben bis zwölf Jahren – und danach produziert das Dach pures Plus.

Gut zu wissen: Überschüssigen Solarstrom speist du ins Netz ein und erhältst dafür eine gesetzlich garantierte Vergütung. Auf die Einkünfte fällt keine Einkommensteuer an.

Kosten einer PV-Anlage in Koblenz

Für eine private Solarstromanlage kannst du mit 10.000 bis 25.000 Euro rechnen. Kleine Systeme starten günstiger – bei hallo.solar etwa bereits ab rund 9000 Euro als Komplettpaket.

Im Preis enthalten ist alles, was du für den Betrieb brauchst:

  • Die Technik: Solarmodule, Wechselrichter, Kabel und Unterkonstruktion.
  • Die Planung: Individuelle Beratung und Anlagenauslegung durch den Fachbetrieb.
  • Die Montage: Installation und Inbetriebnahme durch Dachdecker und Elektriker.

Optional kommen Batteriespeicher (circa 5000 bis 15.000 Euro) und Wallbox (circa 1000 bis 5000 Euro) hinzu. Beide steigern den Eigenverbrauch erheblich und werden teilweise zusätzlich gefördert.

Gut zu wissen: Auf den Kauf einer PV-Anlage fällt seit 2023 keine Mehrwertsteuer mehr an. Auch die Einkommensteuer auf Erträge aus der Einspeisung entfällt bei Anlagen bis 30 kWp. Steuerlich ist die Investition also doppelt begünstigt.

Solarpflicht in Rheinland-Pfalz: Noch Spielraum – aber nicht mehr lange

Rheinland-Pfalz geht die Solarpflicht stufenweise an. Für Gewerbe-Neubauten und größere Parkplätze gilt seit 2023 eine Installationspflicht. Öffentliche und kommunale Gebäude müssen seit 2024 bei Neubau oder Dachsanierung ebenfalls PV-Module tragen.

Und private Wohngebäude? Hier greift aktuell eine „PV-ready"-Pflicht: Neubauten müssen baulich so vorbereitet sein, dass eine Solaranlage jederzeit nachgerüstet werden kann. Eine echte Installationspflicht gibt es für Eigenheime noch nicht. Allerdings muss die EU-Gebäuderichtlinie bis Ende 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden – eine Verschärfung ist deshalb absehbar.

Wer jetzt investiert, sichert sich also nicht nur die aktuelle Einspeisevergütung für 20 Jahre, sondern ist auch auf kommende Vorschriften vorbereitet. Abwarten lohnt sich selten.

Worauf du bei der Wahl deines Solarbetriebs achten solltest

In Koblenz und Umgebung gibt es dutzende Solarteure. Ein gründlicher Vergleich spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Auf diese Punkte solltest du besonders achten:

  • Komplettpaket oder Einzelleistungen? Ein Full-Service-Anbieter koordiniert alles aus einer Hand – von der Planung bis zur Anmeldung beim Netzbetreiber.
  • Transparente Preise: Der Kostenvoranschlag sollte jede Position einzeln ausweisen. Keine versteckten Aufschläge.
  • Kostenlose Erstberatung: Bevor du unterschreibst, muss ein ausführliches Gespräch möglich sein – idealerweise mit einem festen Ansprechpartner.
  • Keine Anzahlung: Nur wenige Betriebe verzichten darauf. hallo.solar gehört dazu.
  • Kurze Wartezeiten: Monatelanges Warten kostet dich bares Geld an verschenkter Sonnenenergie.
  • Regionale Nähe: Dein Ansprechpartner sollte für Besichtigungen und Rückfragen schnell erreichbar sein. Das Team von hallo.solar betreut dich aus dem Büro in Mainz – und ist damit nah an Koblenz und dem gesamten Mittelrhein.

Welche Förderungen gibt es?

Das bekannteste Programm der Stadt ist das 500-Dächer-Programm. Es förderte Photovoltaikanlagen mit 150 Euro pro kWp und maximal 1500 Euro Zuschuss. Auch Batteriespeicher und Dachbegrünungen wurden bezuschusst. Leider waren die Fördermittel im September 2024 erschöpft. Ob das Programm neu aufgelegt wird, ist derzeit offen – ein regelmäßiger Blick auf die Klimaschutzseite der Stadt lohnt sich.

Im Landkreis Mayen-Koblenz gab es ein eigenes Solarspeicher-Förderprogramm (150 Euro pro kWh, maximal 1500 Euro). Auch dieses ist aktuell ausgeschöpft, eine Neuauflage wurde aber angekündigt.

Auf Landesebene bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zinsgünstige Modernisierungsdarlehen, die auch Solaranlagen abdecken. Ein landesweites Speicher-Programm für Privatpersonen gibt es derzeit nicht.

Unabhängig von lokalen Töpfen stehen dir bundesweite Optionen offen:

  • Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA.
  • Zinsgünstige Kredite der KfW über den Standard 270.
  • Steuervorteile: Null Prozent Mehrwertsteuer plus Einkommensteuerbefreiung.

Die Förderlandschaft ändert sich laufend. In deiner kostenlosen Erstberatung bei hallo.solar findet dein Ansprechpartner mit dir heraus, welche Finanzierung aktuell am besten passt.

Dein Weg zum eigenen Solardach in Koblenz

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