
Kurz: Ja. Denn die Sonneneinstrahlung am Mittelrhein reicht locker aus, um ganzjährig lukrativ Strom vom eigenen Dach zu ernten. Und das lässt sich sogar vor dem ersten Gespräch mit einem Solarteur überprüfen.
Koblenz betreibt nämlich ein eigenes Solarkataster unter solardach-koblenz.de. Dort gibst du einfach deine Adresse ein – und erfährst in wenigen Klicks, wie viel Energie dein Dach produzieren kann. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner bezieht auf Wunsch sogar Speicher, Wärmepumpe und Wallbox in die Kalkulation ein. Ergänzend pflegt die Stadt eine Solardachbörse, über die Eigentümer ihr Dach zur Pacht anbieten können – einzigartig in der Region.

Mit durchschnittlich rund 1690 Sonnenstunden pro Jahr liegt Koblenz über dem deutschen Mittelwert. Im Sommer produziert deine Anlage auf Hochtouren. Aber auch an trüben Tagen oder im Winter verwerten moderne PV-Module die Reststrahlung effizient. Kombiniert mit einem Batteriespeicher deckst du so bis zu 80 Prozent deines Strombedarfs selbst.
Wie sich das in Euro anfühlt? Ein Rechenbeispiel: Eine vierköpfige Familie verbraucht rund 4200 kWh im Jahr. Im Tarif NormalStrom der evm (Energieversorgung Mittelrhein) zahlt sie bei einem Arbeitspreis von 37,90 Cent pro kWh etwa 1590 Euro jährlich allein für den Verbrauch. Ersetzt die eigene Anlage 80 Prozent davon, ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 1270 Euro. So rechnet sich die Investition schon nach sieben bis zwölf Jahren – und danach produziert das Dach pures Plus.
Gut zu wissen: Überschüssigen Solarstrom speist du ins Netz ein und erhältst dafür eine gesetzlich garantierte Vergütung. Auf die Einkünfte fällt keine Einkommensteuer an.
Für eine private Solarstromanlage kannst du mit 10.000 bis 25.000 Euro rechnen. Kleine Systeme starten günstiger – bei hallo.solar etwa bereits ab rund 9000 Euro als Komplettpaket.
Im Preis enthalten ist alles, was du für den Betrieb brauchst:
Optional kommen Batteriespeicher (circa 5000 bis 15.000 Euro) und Wallbox (circa 1000 bis 5000 Euro) hinzu. Beide steigern den Eigenverbrauch erheblich und werden teilweise zusätzlich gefördert.
Gut zu wissen: Auf den Kauf einer PV-Anlage fällt seit 2023 keine Mehrwertsteuer mehr an. Auch die Einkommensteuer auf Erträge aus der Einspeisung entfällt bei Anlagen bis 30 kWp. Steuerlich ist die Investition also doppelt begünstigt.
Rheinland-Pfalz geht die Solarpflicht stufenweise an. Für Gewerbe-Neubauten und größere Parkplätze gilt seit 2023 eine Installationspflicht. Öffentliche und kommunale Gebäude müssen seit 2024 bei Neubau oder Dachsanierung ebenfalls PV-Module tragen.
Und private Wohngebäude? Hier greift aktuell eine „PV-ready"-Pflicht: Neubauten müssen baulich so vorbereitet sein, dass eine Solaranlage jederzeit nachgerüstet werden kann. Eine echte Installationspflicht gibt es für Eigenheime noch nicht. Allerdings muss die EU-Gebäuderichtlinie bis Ende 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden – eine Verschärfung ist deshalb absehbar.
Wer jetzt investiert, sichert sich also nicht nur die aktuelle Einspeisevergütung für 20 Jahre, sondern ist auch auf kommende Vorschriften vorbereitet. Abwarten lohnt sich selten.

In Koblenz und Umgebung gibt es dutzende Solarteure. Ein gründlicher Vergleich spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Auf diese Punkte solltest du besonders achten:

Das bekannteste Programm der Stadt ist das 500-Dächer-Programm. Es förderte Photovoltaikanlagen mit 150 Euro pro kWp und maximal 1500 Euro Zuschuss. Auch Batteriespeicher und Dachbegrünungen wurden bezuschusst. Leider waren die Fördermittel im September 2024 erschöpft. Ob das Programm neu aufgelegt wird, ist derzeit offen – ein regelmäßiger Blick auf die Klimaschutzseite der Stadt lohnt sich.
Im Landkreis Mayen-Koblenz gab es ein eigenes Solarspeicher-Förderprogramm (150 Euro pro kWh, maximal 1500 Euro). Auch dieses ist aktuell ausgeschöpft, eine Neuauflage wurde aber angekündigt.
Auf Landesebene bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zinsgünstige Modernisierungsdarlehen, die auch Solaranlagen abdecken. Ein landesweites Speicher-Programm für Privatpersonen gibt es derzeit nicht.
Unabhängig von lokalen Töpfen stehen dir bundesweite Optionen offen:
Die Förderlandschaft ändert sich laufend. In deiner kostenlosen Erstberatung bei hallo.solar findet dein Ansprechpartner mit dir heraus, welche Finanzierung aktuell am besten passt.

Keine Anzahlung, in acht Wochen betriebsbereit, alles aus einer Hand. Beantworte ein paar Fragen zu deinem Photovoltaik-Projekt in Koblenz und erhalte eine individuelle Potenzialanalyse samt Kostenvoranschlag. Dein persönlicher Berater meldet sich bei dir.

Damit wir noch besser auf deine Bedürfnisse eingehen können